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Kompetenzzentrum IT-Bildungsnetzwerke
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| Lerntypen/ Lernstile Jeder Mensch entwickelt im Laufe seiner Biographie einen eigen Weg zu Lernen (einen eigenen Lernstil), doch den meisten Kandidaten ist ihr eigener Lernstil gar nicht bekannt. Dieser Test hilft den Kandidaten ihren Lernstil besser einzuschätzen und entsprechend geeignete Aufgaben mit dem Lernprozessbegleiter zu verabreden. Für Sie als Lernprozessbegleiter ist es sinnvoll ebenfalls Ihren Lernstil zu kennen, damit Sie nicht verleitet werden den eigenen zu stark zu betonen. Um das Lernen generell zu erleichtern, ist es gut, möglichst viele Zugänge zum Lernen zu entwickeln und sich nicht zu stark nur auf einen Lernstil zu verlassen. Welcher Lerntyp bin ich? Test für Lernprozessbegleiter, Kandidaten, Kunden, Kollegen ... Dieser Test dient der Erfassung und Einschätzung des eigenen Lerntyps oder Lernstils. Jeder Mensch lernt auf seine ganz individuelle Weise und hat somit einen ganz eigenen Lernstil. Es gibt jedoch einige Kategorien, aus denen sich der individuelle Lernstil zusammensetzt. Diese Kategorien kann man verdeutlichen und somit überprüfen, welcher Lernstil derzeit der dominanteste ist. Im folgenden finden Sie Begriffe, die in 9 Zeilen zu je 4 Spalten angeordnet sind. Zur Einordnung des eigenen Lerntyps entscheiden Sie in jeder Zeile, welcher der je vier angeführten Begriffe am ehesten (am wenigsten) bezeichnend ist für die Art, in der Sie selbst am besten (am schlechtesten) lernen. Dabei ordnen Sie, je nach der Bedeutung für den eigenen Lernstil, jedem der vier angeführten Begriffe eine Punktzahl zwischen 0 und 12 zu. (Hohe Bedeutung - hohe Punktzahl; geringe Bedeutung - niedrige Punktzahl). In jeder Zeile müssen Sie immer 12 Punkte insgesamt vergeben. |
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Dies sind nach David Kolb die vier Aspekte eines vollständigen Zyklus des Erfahrungslernens. Keiner der vier Aspekte ist für sich alleine "der richtige Weg", sondern es kommt auf die Integration dieser Aspekte zu einem Ganzen an. Es ist also die Balance zwischen diesen Lernstilen und die Fähigkeit zwischen ihnen hin- und herzuwechseln gefragt. |
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| Der Aktivist, jemand, der eher gefühlsmäßig, intuitiv die Erfahrung betont. Ein Aktivist ist für jede Ablenkung empfänglich. Kleine Anstöße genügen, um neue Ideen und Aktivitäten auszulösen. Das Denken ist assoziativ und eher spielerisch. Es fällt ihm aber nicht leicht, ausdauernd bei einer Sache zu bleiben. Er ist meistens gut gelaunt und freundlich. Mit seinem Lernprozessbegleiter sollte ein solcher Kandidat überlegen, ob z.B. eine Aufgabe, die kontinuierlich und ausdauernd zu bearbeiten ist, einer Veränderung seines Arbeits- und Lernstils gut tun würde. Der Empiriker, eher beschaulich, nachdenkend und zurückhaltend. Ein Empiriker ist eher introvertiert und man weiß oft nicht so genau, was in ihm vorgeht. Er ist eher ruhig und gelassen. Die Arbeit geht etwas langsam voran, wird aber gewissenhaft ausgeführt. Er ist sehr beständig, dafür manchmal aber nicht so flexibel. Daher könnte es für einen solchen Kandidaten gut sein, sich einer Aufgabe zu stellen, bei der er mehrere Sachen gleichzeitig tun muss und die viel Beweglichkeit fordert. Der Theoretiker, jemand der analytisch und logisch denkend vorgeht. Ein Theoretiker ist eher ernst und empfindlich. Er ist ein guter Beobachter und sehr kritisch. Er bemüht sich, seine Arbeit gut zu machen, ist aber doch selten zufrieden. Er ist nachdenklich und sehr an den Hintergründen und Zusammenhängen interessiert. Für ihn ist es hilfreich, Aufgaben zu übernehmen, bei denen er mutig und aktiv ins Tun kommen kann. Der Experimentator, eher aktiv, praktisch das Tun betonend und risikofreudig. Der Experimentator ist tatendurstig und ungeduldig. Er kann sehr heftig reagieren, wenn ihm etwas nicht passt. In der Arbeit ist er sehr leistungswillig und kraftvoll. Er braucht anspruchsvolle Aufgaben, die anstrengend sind und ihn richtig fordern, damit seine Energie auch gut genutzt wird. Achtung: Auch hier wieder der Hinweis: Wenn es zu große Einseitigkeiten gibt, wäre es gut gezielt die anderen Lernstile zu entwickeln, um das eigenen Handlungsrepertoire und Lernpotential zu erweitern! |
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© 2005,
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