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Phase
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Beziehung zu Arbeit./ Beruf
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Aufgaben
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Problematiken/ Gefahren |
Was ist nötig?
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Vorbereitend:
14 bis ca. 17/18 Jahre
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Zunächst kaum Interesse: Ist noch weit weg
Gegen Ende der Schulzeit: Was soll ich bloß machen? Was gefällt mir, was gibt es überhaupt?
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Herausfinden, welchen Beruf man lernen will. Heute eher: mit welchem Beruf/ welcher Ausbildung man seinen Berufs-lebenslauf beginnen will.
Sich für eine Ausbildung entscheiden
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Keine Übersicht bekommen bzw. die Übersicht verlieren
Sich vorschnell an vorhandenen Beispielen orientieren
Sich nicht entscheiden können
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Einblick bekommen in
eigene Interessen und Begabungen
konkrete Berufe (durch Praktika etc.)
Hilfestellung durch Schule, Beratungs-angebot durch Eltern, Freunde ....
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| Phase |
Beziehung zu Arbeit./ Beruf
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Aufgaben |
Problematiken/ Gefahren |
Was ist nötig? |
| Ca. Anfang bis Ende 20 |
Lehr- und Wanderjahre
Ausbildungszeit;
Sich erproben wollen, endlich was Praktisches
Herausforderungen bewältigen
Vieles kennen lernen
Endlich eigenes Geld
Gegen Ende der Phase: langsam Suche nach dauerhafterer Arbeitsbeziehung
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Breite Erfahrungen sammeln
An Leistungs-grenzen kommen
Kompromisse schließen, sich arrangieren mit der Arbeitsumgebung
Neugierig bleiben: Ich hab auch noch andere Interessen
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Vorschnelles Springen, ohne ausreichende Erfahrung am alten Arbeitsplatz neuen suchen
Sich vorschnell auf einen Arbeitsplatz fixieren aus Sicherheitsbedürfnis
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Ausbildung: Herausforderungen bieten, Erprobungsräume zur Verfügung stellen, begrenzt Verantwortung übertragen bekommen
Wahrgenommen werden
Offene Kommunikation
Positive, entwicklungsfreundliche Atmosphäre
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| Phase |
Beziehung zu Arbeit./ Beruf
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Aufgaben |
Problematiken/ Gefahren |
Was ist nötig? |
| Ca. 28 bis 35 Jahre |
Organisator. Phase
Arbeit soll erfolgreich und effizient sein.
Arbeit wird wichtiger als Partner/ Familie (bei Männern).
Karriere (im weitesten Sinn) wird angestrebt.
Suche nach längerfristiger Verantwortung im Beruf.
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Gestaltungs-
möglichkeiten:
Balance schaffen zwischen:
Karriere/ Familie,
Verstand/ Gemüt,
Haben und Sein,
männlichen und weiblichen Seiten der Person.
Vertiefung bewusst suchen:
Echtes, nicht nur nach eigenen Vorteilen schauendes Interesse an Kollegen entwickeln.
Netzwerke bilden.
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Einseitigkeit:
Überbetonung der eigenen Durchsetzungs-
fähigkeit.
Überbetonung von Konsum und Äußerlichkeiten.
Immer noch:
schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Familie (entweder Familie oder Karriere)
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Ebene der Person:
Bewusst die Balance erarbeiten
Kritischer Blick auf die eigenen Einseitigkeiten
Gesellschaftl. Ebene:
Familienfreundliche Arbeitsstrukturen
Personalpolitik, die nicht ausschließlich die Qualitäten dieser Altersphase nachfragt, sondern Ältere und Jüngere mischt
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| Phase |
Beziehung zu Arbeit./ Beruf
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Aufgaben |
Problematiken/ Gefahren |
Was ist nötig? |
| Ca. 35 bis 42 Jahre |
Sinnkrise
Trotz erster Altersanzeichen gilt die Parole Keine Schwächen zeigen
Belastung wird spürbar
Fragen tauchen auf: was soll das alles? Soll ich so weitermachen?
Impulse zum
Berufswechsel aber was soll ich machen? (Ich muss nochmal was Neues machen)
Selbstzweifel: Was kann ich überhaupt?
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Neues Bewusstsein der eigenen Fähigkeiten entwickeln (häufig durch den Nullpunkt Ich kann überhaupt nichts, die anderen haben es nur noch nicht bemerkt)
Sinn der eigenen Arbeit neu definieren: Welchen Sinn hat die Arbeit für mich?/ Für andere?
Bisherige Werte überprüfen, ggf. neu gewichten (Ist der Beruf wirklich alles?)
Insbes. bei Frauen: Frage des Kinderwunschs muss spätestens jetzt geklärt werden (biologische Uhr tickt)
Gegen Ende der Phase: lernen, auch andere neben sich bestehen zu lassen: die Sache zählt mehr als der persönliche Erfolg
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Gefahr: vor der Sinnkrise flüchten: Zweifel mit noch mehr Arbeit zum Schweigen bringen. Andere Fluchtwege suchen (Scheidung, neues Motorrad....)
Aktionismus, impulsive Entschlüsse statt sich der Krise zu stellen
Depressionen, gravierendere Krankheiten als Warnsignale
Gesellschaftliche Problematik: Jetzt bin ich schon bald zu alt zum Wechseln
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Stellenwert des Berufs im Leben bestimmen
Neuen Sinn finden
Leere bewusst erkennen und aushalten
Persönliche Gespräche über die Krise
Vertrauen entwickeln
Eigenen Ehrgeiz in den Dienst der Sache stellen
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| Phase |
Beziehung zu Arbeit./ Beruf
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Aufgaben |
Problematiken/ Gefahren |
Was ist nötig? |
| Ca. 42 bis 49 Jahre |
Erlebnis von Grenze und Erfahrung
Komplexere Aufgaben mit höherer Verantwortung. Aufgaben-
bewältigung aufgrund der gewonnenen Erfahrung.
Suche nach Arbeiten, bei denen Wissen, Lebenserfahrung und Urteilsfähigkeit ge-fragt sind.
Erlebnis nachlassender Kräfte, Erlebnis: mir stehen nicht mehr alle Möglichkeiten offen.
Entwicklung einer objektiveren Sicht auf die Dinge, die es ermöglicht, auch schwere/ unpopuläre Entscheidungen zu treffen.
Man muss nicht mehr alle Arbeiten selbst machen, andere sollen auch zum Zug kommen.
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Ausgeprägte Ich-Bezogenheit durch echte Individualität ablösen.
Anderen Kollegen eine Stütze werden, die uneigennützig Überblick und Erfahrung zur Verfügung stellt.
Wirklich führen können, echte innere Autorität.
Ein guter Begleiter werden, Mentor werden.
Ideale in Handeln umsetzen.
Sich auf das Loslassen einstellen.
Schöpferische Aspekte der eigenen Arbeit entdecken/ /gestalten/suchen.
Sich Inspirationsquellen erschließen.
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Loslassen gelingt nicht, deshalb Machtkämpfe, Sich-Klammern an den Posten, (Klotz am Bein).
Wenn die Anerkennung der Qualitäten anderer nicht gelingt bzw. die eigenen Ideale nicht umgesetzt werden: Herausbildung von Zynismus, andere werden runtergezogen; Verbreiten einer negativen Atmosphäre.
Gefahr der Verklärung der eigenen Vergangenheit (bei uns damals lief das noch!).
Um jeden Preis jung bleiben wollen.
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Verwandlungsfähig bleiben:
Lernfähig bleiben und Lernfähigkeit für alle als Wert leben.
Realistisches positives Feedback (erbitten/ bekommen).
Sich mental schon auf das Ende des Berufslebens vorbereiten.
Eigenen Kompetenzzuwachs beobachten: Schwierige Situationen auswerten die besonderen Qualitäten dieser Phase entdecken lernen (manches fällt mir nicht mehr so leicht wie früher, dafür aber gelingt es mir, ....).
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| Phase |
Beziehung zu Arbeit./ Beruf
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Aufgaben |
Problematiken/ Gefahren |
Was ist nötig? |
| Ca. 49 bis 56 Jahre |
- Interesse an allgemeineren Planungs- und Führungsproblemen.
- Angehen von Aufgaben aus dem Überblick, Blick fürs Wesentliche, das All-gemeine hinter den Details.
- Uneigennützige Beratung für andere.
- Bei eigenem Betrieb:
Beginnen, sich um Nachfolge Gedanken zu machen
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Vor dem Hintergrund gefestigter Selbsterkenntnis anderen/Jüngeren Raum zum Wachsen und Sich-Entwickeln schaffen.
Sich an der Entwicklung anderer freuen.
Neue Kreativität im Umgang mit Aufgaben /Arbeit/Menschen entwickeln.
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Nicht gelöste Aufgaben der vorigen Phase werden mitgeschleppt und verschärfen sich: Klammern, Pochen auf Positionen.
Gefühl des Ausgebranntseins, Freudlosigkeit, Angst, überflüssig zu werden.
Gefahr der Stagnation von Entwicklungen verschiedenster Art.
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Eigene Stärken und Schwächen anerkennen.
Bereitschaft, anzuerkennen: jetzt müssen Jüngere ran!
Selbst in Entwicklung bleiben, offen für Neues.
Sich um positiven Blick (auf die Dinge/ Menschen/sich selbst) bemühen.
Kontakt mit Jüngeren suchen, mit wachem Interesse deren Standpunkte wahrnehmen
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| Phase |
Beziehung zu Arbeit./ Beruf
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Aufgaben |
Problematiken/ Gefahren |
Was ist nötig? |
| Ca. 56 bis 63 Jahre |
Die letzten Arbeitsjahre:
Das Haus bestellen
Trotz nahendem Ende des Berufslebens Engagement aufbringen
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Sich allmählich von dem lösen, was man selbst aufgebaut hat
Akzeptieren, dass andere das eigene Werk anders weiterführen werden
Interesse an der Aufgabe aufrechterhalten trotz beginnender Ablösung
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Gesellschaftliche Problematik:
Wenig altersgerechte Arbeitsgestaltung
Gefahr, sich vorzeitig in den inneren Ruhestand zu begeben
Gefahr, neue Situationen nicht mehr richtig einschätzen zu können ("die Entwicklung läuft an mir vorbei)
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Sich Gedanken über das Nachher machen
(Neue) Interessen aufbauen
Ausschau halten: wo werde ich mit meinen altersspezifischen Fähigkeiten auch außerhalb des Berufs gebraucht?
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